Unter anderem bin ich damals aus Düsseldorf fortgezogen, weil bei lorber stand, daß in der "Endzeit" die reichen, stolzen und hochmütigen Städte sehr ernidrigt werden würden, kleinen
und eher bescheidenen Orten, die noch mit einem halben Namen an Christus hängen vermutlich
ein "geistiger Aufschwung" beschert wird.
Schaut man heute in Richtung Ruhrgebiet, dass ich gottlob noch vorzeitig verlassen habe, weil ich den Ausführungen Lorbers geglaubt habe, so stelle ich heute mit Erleichterung fest, daß die Aussagen stimmen könnten, denn:
Das Rheinland ist DER ORT industrieller Produktion.
Im Zuge der Finanz-und Wirtschaftskrise, die kurz nach meinem Fortzug voll durchschlug, ist heute "Opel" als einer der grössten Arbeitgeber im Gespäch, seinen Standort aufzugeben.
Ich denke Opel wird nicht die einzige Produktionsstädte bleiben,die die Tore schliessen muss.
Ganz eindeutig muss ich sagen, daß ich in dem kleinen Städtchen, wo ich nun wohne, insgesamt besser behandelt wurde, aufmerksamer geachted und wohlwollender betrachted werde.
Mir geht es hier insgesamt besser.
Und hiess es nicht: wo man euch nicht aufnehmen will, da schüttelt sogar den Staub von euren Füssen?
Mein Wegzug aus D. wurde von Einigen auch als "Flucht" misgedeuted.
Das war es nicht.
Ich bin weggezogen, weil es dort aussichtslos war, noch irgendwas zu bewirken, aufgrund des totalen Unglaubens der Leute dort.
